Foodblog – „The Inner Beauty“

Hisilicon Balong

„Der Mensch ist, was er ißt!“ sagt ein altbekanntes Sprichwort. Eine schöne gesunde Haut entsteht nicht nur im Außen sondern hängt auch noch von vielen anderen Faktoren ab: Ernährung, Trinken, Bewegung und ausreichend Schlaf…

Aber was verstehen wir heute unter gesunder Ernährung? Wir werden überhäuft mit ständig neuen wissenschaftlichen Erkenntissen zu diesem Thema – was heute noch als gesund gilt, wird oft morgen schon wieder in einer anderen Studie als wiederlegt angesehen…  Irgendwie komisch, der Mensch ist die einzige Spezies auf diesen Planeten die eine Anleitung zum Essen braucht…

Auch ich kann Ihnen hier nicht die ultimative Wahrheit über gesunde Ernährung anbieten, sehr wohl aber eine Hilfestellung geben, Ihren Darm über eine bestimmte Zeit zu entlasten, zu regenerieren und selbst herauszufinden was Ihnen im Bauch und somit auch Ihrer Haut gut tut und was nicht. Denn, was für den einen gesund ist, kann für einen anderen schon wieder schlecht verträglich sein…

Wie Sie Ihren Darm wieder in Balance bringen und zugleich Ihre Haut von Innen schön pflegen, erfahren Sie bei mir in einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Rezepte, die ich hier Online stelle, dienen als Hilfestellung und Nachschlagewerk für meine Kunden, welche von mir im Themenbereich „The Inner Beauty“ betreut werden. Aber auch für all jene Menschen, die unter Unverträglichkeiten leiden. Meine Rezepte sind frei von Milchprodukten, Gluten, Zucker und Alkohol.

Ich bin seit vielen Jahren Vegetarier, daher sind meine Rezepte natürlich auch ohne Fleisch und Fisch.  Für das Darmprogramm müssen Sie aber natürlich nicht darauf verzichten – achten Sie dabei aber bitte immer auf Qualität, artgerechte Haltung und Herkunft. Das selbe gilt auch für alle anderen Lebensmittel die verwendet werden. Ich persönlich halte es immer so: Lebensmittel aus der Region und saisonale Produkte sind für unsere Ernährung am besten geeignet. Nicht nur kürzere Transportwege, auch der Inhalt der Nährwerte eines saisonalen Produktes, die Haltbarkeit – und vor allem   d e r   G e s c h m a c k  –  sind einfach besser. Und dass wir zugleich auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können und unsere heimischen Lebensmittelproduzenten unterstützen statt große Konzerne, ist ein schöner nachhaltiger „Nebeneffekt“!!

Bitte erwarten Sie hier von mir nicht professionell bearbeitete „Food“ Fotos. Ich richte genau so an, wie wir (meine Familie und ich) es essen. Ich werde mich bemühen, Ihnen appetitliche Fotos zu präsentieren – aber noch wichtiger als eine schöne Optik ist – das es   S C H M E C K T  !!!!

Die erste Frage die ich von meinen Kunden gestellt bekomme: „Was ist mit Brot?“

hier mein Lieblingsrezept, welches auch nach Brot schmeckt:

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Buchweizenbrot:

250g Buchweizenmehl mit 250 g Amaranthmehl gemischt

400-500 ml lauwarmes Wasser

1 Pck Trockenhefe

1 Tl Salz

je eine handvoll Haselnüsse (grob zerhackt oder feiner gemahlen), Sesam, Sonnenblumenkerne

je 1 Prise gemahlenen Kümmel und Kurkuma

Mehl mit Hefe gut vermischen, restliche Zutaten dazu und mit dem lauwarmen Wasser gut verkneten. Tipp: ich gebe gerne einen kleinen Schuss Apfelessig dazu! So viel Wasser dazu, dass der Teig schön feucht ist (darf ruhig etwas kleben), 30 min. zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

 

Backrohr auf 190° Heißluft vorheizen, eine Kastenform mit Kokosöl leicht einfetten, Brotmasse hineindrücken und Oberfläche mit angefeuchteten Händen glatt streichen, nochmals kurz gehen lassen und ca 70 min. backen.


Es gibt mittlerweile glutenfreie Nudelwaren aus Linsen, Kichererbsen oder Erbsen!! Ohne irgendwelche Tricks oder Zusatzsstoffe

Eine fantastische Bereicherung auf dem Speiseplan. Ich kaufe meine Nudeln und Lasagneblätter (aus Linsen) beim Interspar (mach jetzt ungewollt Schleichwerbung, aber diese Marke find ich am Besten und nennt sich More than Pasta (Pedon)

für eine mittelgroße Auflaufform:

1 Packung Lasagneblätter (Yellow lentil)

1 große rote Zwiebel

1 mittelgroßer Hokaidokürbis oder ein anderer

Salz, Muskat, Balsamicoessig, 1-2 Knoblauchzehen, etwas Cayennepfeffer, ich geb auch immer etwas Currypulver dazu

Bechamelsauce: 1 Dose Kokosmilch, etwas Olivenöl, Maismehl, geröstete gesalzene und fein gemahlene Mandeln

gehackten Zwiebel in gut Olivenöl anschwitzen, gewürfeltes Kürbisfleich dazu und mit anbraten, würzen und vor allem das Currypulver mit anrösten, zum Schluss den kleingehackten Knoblauch kurz mit dazugeben und mit Balsamicoessig ablöschen, würzen und eventuell mit etwas Wasser aufgießen. Deckel drauf und etwas weichdünsten.

In einem Topf einen guten Schuss Olivenöl erhitzen, Maismehl dazu (soviel wie man es sonst mit Butter und Mehl bei einer klassischen Bechamel macht), mit Kokosmilch unter ständigen Rühren aufgießen, und nur leicht eindicken lassen – die Linsenblätter brauchen es flüssiger), ich geb auch gern einen Löffel Dijonsenf dazu und am Schluss etwas von den gemahlenen, gesalzenen Mandeln.

Auflaufform leicht mit Olivenöl befetten, etwas Bechamelsauce, dann Blätter, dann Kürbisragout (könnte man auch mixen, ich mags gern mit Stückchen)….alles so weitermachen wie bei einer klassischen Lasange. Die letzte Schicht aber unbedingt mit der Bechamelsauce, die restlichen gemahlenen Mandeln draufstreuen, etwas Olivenöl noch darübertreufeln und bei ca 180° ca 30 min ins Backrohr – diese Lasagne ist schneller durch als mit den klassischen Lasagneblättern.


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Rezept Titelbild: „Nichtsogenauteig mit Zwetschken“

Für den Teig kann man Nüsse nach Lust und Laune mischen (alles was beim Backen nicht so schnell verbrennt – Cashewnüsse sind für den Kuchen eher weniger geeignet)
In meinem Rezept habe ich eine Mischung aus Mandeln, Kürbiskernen, Kokosflocken und gemahlenen Mohn verwendet 😉
Teig:
300g Nussmischung fein gemahlen (Multizerkleinerer)
1 Prise Salz, 1 Tl Natron, eine ordentliche Prise Zimt
ca 6 -10 Datteln : ich verwende Medjoul Datteln mit Kern – sind saftiger, (falls die Datteln schon sehr trocken sind einfach vorher in Wasser ein paar Stunden einweichen)
ca 60 g Kokosöl
2-3 Eier
frische oder tiefgefrorene Zwetschken (vorher auftauen lassen – gefroren braucht zu lange zum Backen)
Datteln entkernen, etwas kleinschneiden und mit dem Kokosöl im Multizerkleinerer aufmixen (Pürierstab sollte auch funktionieren), alles zu den trockenen Zutaten geben und mit 2 Eiern mit einem Mixer oder Küchengerät gut verrühren- eventuell ein 3. Ei dazu oder noch etwas Kokosöl oder etwas Getreidemilch, falls der Teig zu trocken ist – er sollte am Ende schön saftig sein, nicht zu flüssig, aber auch nicht bröselig – einfach ein bißchen mit Gefühl….
Teig in eine mit Kokosöl befettete Tortenform reindrücken (geht gut mit den Fingern) und mit den entsteinten Zwetschken guuuuuut belegen ;), im vorgeheiztem Backrohr bei 170° (nicht heißer) ca 45 Minuten backen und genießen!!! Ich mag ihn am liebsten gleich frisch aus dem Ofen 🙂

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Schokopralinen zum Reinlegen
Wenn ich früher gewusst hätte, wie einfach es ist Schokolade selbst herzustellen, hätte ich meinen Mann nicht so oft am späten Abend losschicken müssen….
1 Tasse (egal wie groß) kleingehackte Kakaobutter (Reformhaus)
1 Tasse Biokakao
1 Prise Salz
4-8 Datteln (mit der Süße einfach austesten, Empfehlung Medjoul Datteln)
Gewürze nach Geschmack: Zimt, Vanillemark, Lebkuchengewürz…..
1 Handvoll Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Cashewnüsse, Kürbiskerne… im Backrohr geröstet) einfach ausprobieren ob mehr Schokolade im Vordergrund stehen soll, oder ob ihr es gerne nussiger habt 🙂
Kakaobutter langsam im Wasserbad schmelzen, mit entkernten und kleingehackten Datteln in einen Mixer (Multizerkleinerer) geben und ordentlich feinmixen. Zurück in den Topf und den Kakao ausgiebig unterrühren, bis alles Zimmertemperatur hat – je länger gerührt wird, umso schöner glänzt die Schokolade danach.
Kleingehackte Nüsse (oder auch im Ganzen) und eventuell Gewürze (aber Salz nicht vergessen) unterrühren und einfach in eine Eiswürfelform geben, Alternativ auch in eine kleine Plastikschüssel als ganzen Block einfüllen.
Mindestens 10 bis 15 Minuten in den Tiefkühler geben, sonst knackt sie nicht!!!
Danach im Kühlschrank fest werden lassen und aus der Form stürzen (geht an und für sich relativ leicht) Kühl und dunkel lagern, geht auch im Kühlschrank, vorm Verzehr aber etwas temperieren lassen.
Für alle, die nicht im Inner Beauty Programm sind: statt Datteln könnt ihr zum Süßen natürlich auch Honig oder Agavendicksaft verwenden, oder Rohrzucker (dazu den Zucker mit der Kakaobutter länger warm verrühren, damit er sich auflöst)….aber bei der Dattelvariante gibts keine Reue nachher 🙂

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Super schokoladige Brwonis ohne Backen…

hab sie schon so oft gemacht und vorm fotografieren schon wieder verspeist……

Zutaten:

ca 230 g Datteln

230 g Nüsse (ich nehme Mandeln, Cashewnüsse, Kürbiskerne und Hanfsamen gemischt)

ca 60 g Biokakao

etwas Zimt, Vanillepulver oder Mark, und wenn vorhanden etwas geriebene Tonkabohne

eine Prise Salz und ca 1-2 EL Kokosfett

Datteln (ohne Kerne) ein paar Stunden einweichen (oder über Nacht), abseihen (etwas Einweichwasser zurückbehalten) und mit einem Multizerkleinerer oder Pürierstab gut aufmixen – mit etwas Einweichwasser dazu gelingt das besser, werden dadurch etwas süßer und ich finde auch viel saftiger….

Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Öl sanft anrösten – Hanfsamen bitte erst ganz am Schluß – verbrennen sehr schnell. Abkühlen lassen und im Multizerkleinerer vermahlen, wenn noch ein paar Nussstückchen bleiben macht das gar nichts – verleihen etwas Biss.

Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Kokosfett gut verrühren, eventuell noch etwas Einweichwasser dazu falls die Masse zu trocken ist. In eine kleine Kasserolle oder flache Schüssel geben, mit einem Löffel flachdrücken und glatt verstreichen, mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen… für den ersten Heißhunger vorher darf aber schon ein bißchen genascht werden 🙂 hält theoretisch ein paar Tage im Kühlschrank und wird wie ich finde, immer besser….aber eben nur theoretisch :):):):):)


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Zitronen-Pfeffer-Mandel Cracker mit schnellen Eiaufstrich

1 1/4 Tassen (mittlere Kaffeetasse) fein gemahlene Mandeln

1/4 Tasse Sonnenblumenkerne ( fein gemahlen)

1 El gemahlene Leinsamen

1/2 Tl Salz (unjodiert), etwas geriebene Zitronenschale, etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

ca 3 EL Wasser oder mehr – soviel bis Teigmasse schön zusammenklebt

Alle Zutaten in einem Multizerkleinerer (reicht aus) oder Küchenmaschine gut vermischen, Teig zwischen 2 Blatt Pergamentpapier geben und ca 0,5 mm dick ausrollen, auf ein Backblech geben, oberes Papier entfernen, mit einem Messer kleine Quadrate vorschneiden (lässt sich nachher leichter brechen) , Ofen auf 175° vorheizen und ca 15 min. backen – bis Ränder leicht gebräunt sind.

Schneller Eiaufstrich

2 hartgekochte Eier

1 EL Mandelmus mit 1 EL Zitronensaft verrühren

1 TL Dijonsenf

etwas Salz und Pfeffer

etwas Leinöl

Am besten alles in ein höheres Rührgefäß geben und mit einem Mixer fein verrühren, sovie Öl dazugeben, dass eine cremige Konsistenz entsteht, gut abschmecken und zum Verfeinern: frischen Schnittlauch oder frischgeriebenen Kren oder etwas Dille dazu…


Hisilicon Balong

Kartoffelbrot (spontane Eigenkreation die richtig super geworden ist)

400 g Mehlmischung aus Buchweizenmehl, Mais- und Amaranthmehl (ca 200/100/100g

1/2 Päckchen Trockengerm

ca 1 TL Salz (abschmecken)

1 Schuß Apfelessig

1 handvoll Sesamkerne

1 handvoll Mohn

1 EL Leinsamen geschrotet

1 EL Flohsamenschalen

3 mittlere gekochte und passierte Kartoffel

etwas Olivenöl

gemahlenen Kümmel, gemahlene Muskatnuss, eine Prise Kurkuma

Soviel lauwarmes Wasser, dass ein geschmeidiger nicht zu trockener Teig entsteht – Leinsamen und Flohsamen nehmen viel Wasser auf – habe auch während der Gehzeit des Teiges immer wieder etwas Wasser nochmal dazugeknetet!

Mehl mit Salz gut vermischen, Hefe unterrühren und alle trockenen Zutaten mit Wasser gut verrühren (hab alles mit der Hand in einer großen Schüssel verknetet). Teig ca 1/2 Stunde gehen lassen, die Kartoffeln hab ich in der Zwischenzeit gekocht und passiert und einen guten Schuss Olivenöl hinzugefügt. Erst danach hab ich die Kartoffeln unter den Brotteig geknetet und nochmals ca 1/2 Stunde zugedeckt in einer Kastenform gehen lassen.

Backrohr auf 220° (Ober/Unterhitze) vorheizen, bevor ich die Kastenform auf mittlere Schiene ins Rohr gebe, geb ich einen Spritzer Wasser hinein (Bitte auf Dampf aufpassen!!) und dann sofort schließen. Nach ca 10 Minuten Backrohr auf ca 190 ° zurückschalten und weitere 60 – 70 min fertig backen !

Veganer Frischkäse

1 Tasse (normale Kaffeetassegröße) Cashewkerne  –  2-3 Stunden im kalten Wasser eingeweicht

ca 3 EL frischgepressten Zitronensaft

Salz und Pfeffer zum würzen

1 Bund Schnittlauch

etwas Wasser

Cashewkerne abtropfen lassen und in einem Multizerkleinerer fein vermahlen, Zitronensaft dazu und mit einem Schuß Wasser nussmusähnlich vermahlen, soviel Wasser dazugeben, dass eine cremige Konsistenz entsteht (Nussmasse immer wieder etwas vom Rand des Multizerkleinerers runterdrücken). Wenn die Masse schön cremig geworden ist mit Salz und Pfeffer und eventuell noch etwas Zitronensaft abschmecken und am Schluss den in feine Streifen geschnittenen Schnittlauch unterrühren. Hält sich im Kühlschrank ca 1 Woche.

Bin vom Ergebniss und Geschmack sehr überrascht – nicht „Eingeweihte“ halten es für normalen Frischkäse….


 

Rezept Titelbild: Gemüsenudelpfanne mit Komarpaste zum „Satt essen“

Zutaten Gemüsepfanne:

Gemüse der Saison bwz hier verwendet: 1 rote Zwiebel, ein paar Karotten, Petersilienwurzel, eine rote Spitzpaprika, Cherrytomaten (aus Österreich, bio und mit Thermalwasser beheizt ;)), Zuchinni, Olivenöl zum Anbraten, Kormapaste (Rezept siehe unten), etwas Salz, Tamarisauce (gluten- und zuckerfreie Sojasauce), Reisnudeln

Zwiebel, Karotten und Paprika in Streifen klein schneiden, in einer Pfanne mit Olivenöl gut anbraten, dann die in Streifen geschnittene Zuchinni mit dazugeben und noch etwas Farbe nehemen lassen, 1 Esslöffel von der Kormapaste mit dazu und mitbraten, mit den kleingeschnittenen Tomaten und etwas Tamarisauce ablöschen, vorsicht mit Salz, zuerst probieren, Tamarisauce und Kormapaste sind schon gut würzig. Noch etwas Wasser dazu, Deckel drauf, Herd ausschalten und mit Restwärme ziehen lassen – Gemüse soll etwas bißfest bleiben…

Reisnudel in kochendem, leicht gesalzenem Wasser 3-4 min. al dente kochen…, abgießen und mit Olivenöl und etwas Tamarisauce vermischen (damit sie nicht zusammenkleben) und unter das Gemüse vermengen. Falls zuviel Nudeln erwischt – passiert mir immer wieder – noch etwas Öl und Tamarisauce drüber, dann bleibt alles schön saftig! Schmecken auch kalt, bzw nochmal leicht aufgewärmt vorzüglich.

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Korma (Karma) Paste

schmeckt wunderbar zu allen Gemüsegerichten, in Cremesuppen, oder mit den Crackern als Aufstrich…. mein neuer Liebling 🙂

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL Koriandersamen

2 EL Cashewkerne (hab auch schon Mandeln genommen)

2 Knoblauchzehen, 1 Stück Ingwer ca 2 cm

1/4 TL Cayennpfeffer, 1 Prise gutes Salz,

1 EL Kokosflocken, 1 EL Tomatenmark, 1 TL Masala (Gewürzmischung, gibt es überall zu kaufen)

Sesamöl, (hab auch schon mit einem guten Olivenöl gemacht 😉

Kreuzkümmel und Koriandersamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten bis es duftet, Knoblauch und Ingwer (geschält) fein hacken, Cashewkerne mit dem Kokosflocken im Multizerkleinerer fein mahlen.

Samen im Mörser gut zerstoßen und vermahlen, Knoblauchzehen und Ingwer dazu und solange zerdrücken bis sich allem miteinander gut verbindet (Duftet herrlich ;)), dann zusammen mit Tomatenmark, Salz und Cayennpfeffer in den Multizerkleinerer dazugeben, einen Schuß Öl dazu und gut mixen. Soviel Öl dazugeben bis eine cremige Paste entsteht, im Prinzip wie bei einem Pesto. In einem Glas mit Schraubverschluss oder Einweckglas mit Öl bedeckt hält es sich super im Kühlschrank für einige Wochen …. wird garantiert vorher leer 🙂

 

 

Hier eine Variante mit Glasnudeln und wärmender Gemüsebrühe:

Gemüse wie oben im Rezept zubereiten, statt Reisnudeln mit Glasnudeln und mit einer guten Gemüsebrühe servieren. Eine richtige „Soulsuppe“

 


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Spanische Kartoffeltortilla

einfach, gut und schnell, als Sonntagsfrühstück, Mittag- oder Abendessen

6-7 Bioeier von glücklichen Hühnern

500-700 g gekochte Kartoffeln (auch vorm Vortag)

Olivenöl, Salz, Pfeffer, eventuell Cayennpfeffer nach Geschmack

Eier gut verquierlen und würzen, Kartoffeln in feine Scheiben schneiden und untermengen. Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen, Olivenöl hinein und die Masse einfüllen. Hitze eventuell etwas reduzieren (soll am Boden nicht verbrennen) und warten bis die Oberfläche etwas stockt.Zum Wenden einen großen Teller drauf (der über die Pfanne geht) und Pfanne mit dem Teller umdrehen und die vorher obere Seite zurück in die Pfanne gleiten lassen. Die Tortilla ist fertig wenn beide Seiten schön gebräunt sind – aber nicht zu stark durchbacken! Mit einem Salat der Saison servieren. Schmeckt auch kalt noch wunderbar….

 

 


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Knuspriger Kartoffelstrudel mit feiner Füllung

Teig: ca 2 kg Kartoffeln (ich benutze immer festkochende 😉 )

viel Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat, 1-2 Eier,

1 EL Kartoffelstärkemehl

Maismehl (Menge nach Gefühl…)

Füllung: 2 rote Zwiebel, 2-3oo g Kräuterseitlinge, Rosmarin, Thymian, 2 Knoblauchzehen, etwas Balsamicoessig zum ablöschen, Olivenöl zum anbraten, etwas frische Petersilie

Kartoffeln in der Schale weichdünsten, abschrecken, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken, den ersten großzügigen Schuß Olivenöl dazu, etwas vermengen und komplett abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebel fein hacken, Pilze ebenso und eine Pfanne heiß werden lassen. Olivenöl hinein (ich bin immer großzügig damit..) Zwiebel und Pilze scharf anbraten, gehackter Rosmarin und Thymian dazu (frisch ist immer gut) und Farbe nehmen lassen. Hitze etwas reduzieren und gehackten Knoblauch kurz mitbraten (nicht zu lange – wird sonst bitter!) , mit einem Schuß Balsamico ablöschen, gut abschmecken und beiseite stellen und gehackte Petersilie dazugeben.

Abgekühlte Kartoffeln würzen mit Salz, Pfeffer, Muskat – noch einen weiteren Schuß Olivenöl dazu und gut vermengen. Nach Gefühl 1-2 Eier unterkneten, 1 El Kartoffelstärkemehl und etwas Maismehl untermengen. Der Teig sollte schön geschmeidig sein und nicht kleben (mit Maismehl ausgleichen), falls zu trocken nochmals Olivenöl…

Backrohr auf 190 ° Ober /Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen, ein weiteres auf der Arbeitsfläche auslegen. Kartoffelteig darauf verteilen und mit der Hand oder Nudelholz gleichmäßig verteilen (ca 1 – 2 cm dick), Fülle darauf verstreichen und Strudel mit Hilfe des Backpapieres einrollen, Enden zusammendrücken und auf das Backblech gleiten lassen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und gut mit Olivenöl bestreichen. Im Backrohr auf mittlerer Schiene eine gute Stunde backen lassen, bzw bis die Oberfläche leicht Farbe genommen hat und sich eine knusprige Kruste bildet.

Am besten mit einem Sauerkraut servieren (Tipp: beim Merkur gibt es frisches aus dem Fass:) )

Der Strudel schmeckt auch kalt noch vorzüglich!!!!!!!

 


 

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  Bester Kürbiseintopf der Welt

1 handvoll Pinienkerne

ca 3-4 Kräuterseitlinge (oder andere Pilze), 1 El Rosmarin gehackt

2-3 kleine rote Zwiebel, 3-4 Knoblauchzehen, etwas Chillischote (wer mag)

1/2 Aubergine

ca 200 g  Gourmet Räuchertofu in Salzlake (sensationell im Geschmack – bei Interspar erhältlich)

1 Bund Petersilie, etwas Paprikapulver, Salz, Muskat, Pfeffer , gemahl. Kümmel, Balsamicoessig zum Ablöschen, etwas Gemüsebrühe, Olivenöl

und natürlich einen Hokaidokürbis, entweder einen großen oder für jede Person einen kleinen…

Backrohr auf 190-200° Ober/Unterhitze vorheizen

Deckel vom Kürbis abschneiden, mit Löffel Kerne aushölen, eine Auflaufform mit etwas Öl bestreichen und Kürbis reinstellen…

Füllung: eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen und zuerst die Pinienkerne ohne Fett anrösten, in eine Schüssel geben und beiseite stellen,  etwas Olivenöl erhitzen und kleingeschnittene Pilze mit Rosmarin scharf anbraten – in die Schüssel geben – wieder etwas Öl erhitzen und kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauch und Chillischote anbraten – beiseite stellen, Räuchertofu gewürfelt in Olivenöl scharf anbraten – beiseite stellen und zuletzt die kleingewürfelte Aubergine in Olivenöl scharf anbraten – danach alle Zutaten aus der Schüssel wieder zurück in die Pfanne, mit Salz, Muskat, Paprikapulver , Pfeffer und gemahlenen Kümmel abschmecken (Hitze davor reduzieren!) mit etwas Balsamicoessig ablöschen ( für alle die nicht im Darmprogramm Inner Beauty sind – man kann zum Ablöschen auch etwas Weißwein nehmen ;)), mit wenig Brühe aufgießen und 4-5 min. leicht köcheln lassen, zum Schluss gehackte Petersilie dazu.

Fülle in den Kürbis geben -( falls nicht alles reinpasst – kein Problem, schmeckt so herrlich dass man es am liebsten gleich essen möchte oder später zum Kürbis separat nochmal dazureichen.) Deckel drauf, mit etwas Olivenöl beträufeln und ca 45-60 min. in den Ofen (je nach Kürbisgröße), ca 10 Minuten vor Ende Kürbisdeckel abnehmen und den Kürbisrand etwas Farbe nehmen lassen….

Schade, dass das Bild den herrlichen Duft nicht weitergeben kann….

Auflaufform auf den Tisch – mit einem Löffel zuerst die Fülle auf die Teller verteilen und das Kürbisfruchtfleisch mit einem Löffel rausschaben und dazuservieren. Falls es kleine Kürbisse waren, jeder hungrigen Person einen hinstellen und gleich aus dem Kürbis rauslöffeln……

Danke Petra für deinen herrlichen Kürbis…….


Hisilicon Balong

Herzhafte Kürbis-Reis-Burger

100g braunen, roten oder schwarzen Reis (habe hier schwarzen mit Wildreis gemischt)

ca 250 g Kürbis (Hokaido, Butternuss)

2-3 Knoblauchzehen

Salz, Pfeffer, etwas gemahlenen Piment, Zimt und Paprikapulver, etwas Muskat

1 EL gemahlenen Leinsamen

ca 50 g Hirse- oder Buchweizenflocken, bei Bedarf etwas mehr

1 große rote Zwiebel (oder mehr – schmecken herrlich dazu 😉 )

Reis waschen und in ca 175 ml leicht gesalzenem Wasser weichkochen, auskühlen lassen . Falls nicht ganze Flüssigkeit aufgenommen – etwas abseihen.

Kürbis schälen, entkernen und in Stücke schneiden und in leicht gesalzenen Wasser weichgaren (ca 10-15 min), abgießen und auskühlen lassen .Gemahlenen  Leinsamen mit ca 2-3 El Wasser in eine kleine Schüssel geben , verrühren und beiseite stellen. Hirse oder Buchweizenflocken (oder gemischt) im Multizerkleinerer zu feinem Mehl mahlen, Knoblauch fein hacken, Kürbis mit einer Gabel leicht zerdrücken und alle Zutaten mit den Gewürzen vermischen, abschmecken und etwas stehen lassen (ca 15 min.). Wenn die Masse von der Konsistenz passt ( falls zu feucht, noch etwas Hirse- oder Buchweizenmehl dazu) flache Leibchen.

Zwiebel schälen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden und beide Schnittseiten mit etwas Salz einreiben. Eine Pfanne erhitzen, ordentlich Olivenöl hinein und die Burgerleibchen zusammen mit den Zwiebelringen beidseitig knusprig ausbacken.

Ich empfehle als Beilage unbedingt einen Salat dazu, Kartoffeln passen auch immer und mit diesem Rezept kann man auch mal übrig gebliebenen Reis vom Vortag verwenden 🙂


Hisilicon Balong

Bananenbrot

1/2 halbe Tasse (ca 250ml Tasse) Kokosöl + Fett für die Form

3 große sehr reife Bananen

4 große süße Äpfel

etwas Vanillepulver oder Mark

2 Tassen Hirse oder Buchweizenmehl (Flocken im Multizerkleinerer vermahlen)

1/2 Tasse gemahlene Mandeln

1/4 Tasse gemahlene Sonnenblumenkerne

1 EL Kakaopulver (bio und ungesüßt)

2 TL Zimt, 11/2 TL Backpulver, 1 TL Natron, 1 Prise Salz (unjodiert)

Backofen auf 175° vorheizen (Ober/Unterhitze), eine Kastenform mit etwas Kokosöl ausfetten

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden und mit 1 EL Wasser weichdünsten – falls die Äpfel nicht süß genug sind, 2-3 Datteln kleinschneiden und mitdünsten. Danach mit einer Gabel zerdrücken.

Bananen ebenfalls gut zerdrücken und mit den Äpfeln und dem zerlassenen Kokosöl gut verrühren. Trockene Zutaten mit den Gewürzen gut vermischen und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Falls die Masse sich zu trocken anfühlt etwas Hirsemilch dazugeben. Masse in die Kastenform und ab ins Rohr!

Das Bananenbrot schmeckt wunderbar zwischendurch zum Kaffee, aber auch zum Frühstück lecker und für unterwegs zum Mitnehmen. Als Aufstrich passt wunderbar ein selbstgemachtes Nussmus 😉


Hisilicon Balong

Happy Hour Kichererbsenhäppchen

eignen sich super zum Vorbereiten für Gäste und wenn was übrig bleibt – schmecken auch kalt am nächsten Tag noch wunderbar…. Menge einfach dem Hunger anpassen…

ca 1 große Tasse Kichererbsenmehl

etwas lauwarmes Wasser

1 TL Paprikapulver

1 Prise Cayennepfeffer

1 gestr. TL Kreuzkümmel gemahlen (gehört unbedingt dazu)

ordentlich Rosmarin (frisch oder getrocknet)

etwas Olivenöl

ein paar sonnengetrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)

Kürbis, Erbsen (auch tiefgefroren), Zucchini, Mangold, Spinat…. was der Garten so hergibt.

Man kann an und für sich alles Gemüse verwenden was einem schmeckt….

 

Kichererbsenmehl mit den Gewürzen vermischen und mit soviel lauwarmen Wasser verrühren dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Kleingeschnittenes Gemüse dazu, die Menge vom Gemüse spielt keine Rolle, darf aber ruhig reichlich sein….. noch einen kleinen Schuss Olivenöl dazu, gut vermischen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, etwas Olivenöl hinein und mit einem Löffel kleine Fladen in die Pfanne geben. Von beiden Seiten goldbraun backen lassen. Dazu passt herrlich ein frischer Sommersalat oder kalt zur Jause mit Tomaten, Gurken……

 


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Kichererbsenwraps mit mediterraner Füllung

Für die Wraps:

1 große Tasse Kichererbsenmehl

1/2 TL Salz, 1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen, etwas Paprikapulver, etwas Chillipulver (nach Geschmack)

ca 1 1/4 Tassen Wasser (eventuell etwas mehr, falls Teig zu dickflüssig wird)

ca 2 El Olivenöl für den Teig + extra zum Ausbacken

Wasser langsam unter Rühren zu den trockenen Zutaten geben, eventuell mit dem Mixer nachhelfen. Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen , etwas Öl hinein und ca 1 Suppenschöpfer voll Teig hineingeben. Tipp: darauf achten das der Teig nicht zu dick ist (hab selber immer wieder etwas Wasser dazugegeben, da der Teig immer wieder etwas eindickt), er bäckt sofort an und lässt sich nicht so gut verteilen wie normaler Palatschinkenteig. Am besten nicht zu große Wraps machen. Die erste Seite gut 4-5 Minuten backen lassen, wenden wenn er sich gut vom Boden lösen lässt und die zweite Seite goldbraun fertigbacken. Fladen übereinander stappeln, zudecken damit sie warm bleiben.

selbstgemachte Remoulade:

1 Eigelb, 1-2 TL Senf, 1 Spritzer Essig oder Zitronensaft

Rapsöl

 

Da Rapsöl immer gekühlt werden muss, soll das Ei auch direkt aus dem Kühlschrank kommen:

Dotter mit Senf und Essig/Zitronensaft mit dem Mixer gut verrühren, erst dann tröpfchenweise unter Rühren das Rapsöl dazu. Wenn es anfängt etwas einzudicken , kann man etwas mehr Öl auf einmal dazugeben. Immer gut Rühren und wenn es vom Gefühl mit der Konsistenz und Menge passt : fertig! Eventuell noch etwas mit Salz und Zitronensaft abschmecken und in den Kühlschrank geben – bis zur Verwendung.

Für das mediterrane Gemüse hab ich verwendet:

meinen ersten eigenen Spinat – ca 3 handvoll

2 Knoblauchzehen – geschält und fein gehackt, frische Muskatnuss, etwas Salz und Olivenöl:

Knoblauchzehen in etwas Olivenöl anschwitzen, Spinatblätter dazu und „zusammenfallen“ lassen, mit Muskat und Salz abschmecken, in ein „Zwischenteller“ geben und beiseite stellen.

Pfanne wieder mit Öl erhitzen und  kleingeschnittenen Zucchini, Aubergine (Menge richtet sich nach Mitesser und Hunger!) gut und scharf anbraten, 1-2 gewürfelte Tomaten dazu, mit etwas Balsamicoessig ablöschen, salzen, etwas getrockneten Oregano dazu, eventuell 1 Spritzer Zitronensaft. Pfanne ausschalten und Spinat mit dazugeben.

Ab in den Garten und frische Kräuter holen!! Die Remoulade hab ich mit frischen Dill verfeinert, Schnittlauch und Kapuzinerkresseblüten als Topping.

Crepe auf einem Teller auflegen, mit Remoulade bestreichen, Gemüse darüber verteilen, mit viel (!!!!) frischen Schnittlauch bestreuen (Blüte schmeckt auch wunderbar) und sevieren.

Schmeckt übrigens auch kalt noch überraschend gut (aber bitte Wraps immer frisch belegen ;))


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Dani ohne Sahne

500 ml Getreidemilch (ohne Zuckerzusatz)

ca 6 getrocknete Datteln

1 Prise Salz

2 EL dunkles Kakaopulver

etwas gemahlene Vanille (ich liebe auch etwas geriebene Tonkabohne)

2 leicht gehäufte EL Kartoffelstärkemehl

ca 300 ml Getreidemilch mit kleingeschnittenen Datteln kurz aufkochen und etwas abkühlen lassen, dann mit dem Mixstab fein pürieren.

Restlichen kalten 2oo ml Getreidemilch mit den anderen Zutaten mit einem Schneebesen gut verrühren.

Getreide-Dattelmilch nochmal zum Kochen bringen und das Kakao/Stärkegemisch langsam unter ständigen Rühren hinzugeben. Hitze etwas reduzieren und unter ständigem Rühren nochmal zum Kochen bringen. Ca 1 Minute köcheln lassen, Masse sollte dann schon zum Eindicken beginnen. Immer gut rühren, damit nichts anbrennt (Im Prinzip gleich wie „normales“ Puddingkochen. In Schälchen abfüllen: schmeckt heiß, warm und kalt!!!!!!


 

 

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Gefüllte Zucchini mit Frühlingssalat

4-6 kleine Zuchinni

1 Tasse (mittelgroß) weiße Polenta

ca 1/2 l Gemüsebrühe

1 rote Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen

4-5 sonnengetrocknete Tomaten

1 rote Paprika

etwas frischen Rosmarin, Thymian, geriebene Muskatnuss

Salz und Pfeffer, einen Spritzer Zitronensaft, Olivenöl

Polenta in kochende Brühe einrühren und und zugedeckt (Herd ausschalten) ausdünsten lassen.

Zucchini waschen und halbieren, mit einem Messer innen etwas einritzen und mit einem kleinen Löffel vorsichtig aushölen, Fruchtfleisch klein hacken (oder im Mulitzerkleinerer) und in eine Schüssel geben. Zwiebel, getrocknete Tomaten und Paprika klein hacken und dazugeben, ebenso die Kräuter, die etwas abgekühlte Polenta untermischen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft gut abschmecken.

Füllung in die ausgehölten Zucchini verteilen (dürfen ruhig etwas „übergehen“), Zucchini in eine mit Öl ausgestrichene Kasserolle geben und im vorgeheizten Backrohr bei ca 180° Heißluft ca 30 Minuten backen (Garzeit richtet sich je nach Größe der Zucchini).

Dazu passt  ein leichter Salat, der Frühling bietet schon eine feine Auswahl. Die Zucchini schmecken übrigens auch kalt noch hervorragend!!

 

 

 


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Knusprige Reisburger

1 Tasse schwarzer Reis (oder Roter) mit 2 Tassen Wasser kochen und etwas salzen

1 Rote Zwiebel fein gehackt

1 rote Paprika in feine Streifen geschnitten

2-3 Karotten gerieben (hab auch eine Petersilienwurzel mitverarbeitet)

2-3 Knoblauchzehen fein gehackt

etwas Zitronenschale und Zitronensaft

getrockneter Oregano, frischen Thymian oder getrocknet

Salz, Pfeffer, eventuell auch Cayennepfeffer (wer es gern würziger mag ;))

etwas Currypulver

1 Tasse fein gemahlene Mandeln

3 gehäufte EL Leinsamen gemahlen (mit ca 7 EL Wasser in einer Schüssel 10´quellen lassen

Olivenöl zum Anbraten, frische Petersilie oder TK

Reis abkühlen lassen, Gemüse bis auf Knoblauch in einer Pfanne gut anbraten und erst gegen Ende den Knoblauch dazu (damit er nicht verbrennt), etwas Currypulver mitrösten, salzen und pfeffern und mit 1-2 EL Zitronensaft ablöschen und auch etwas Schale dazu.

Reis mit Gemüse vermischen, Mandelmehl dazu und Leinsamen untermengen. Alles gut verkneten und nochmal abschmecken,  noch etwas gehackte Petersilie dazu und Masse kurz durchziehen lassen.

Eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und kleine flache Burger aus der Reismasse formen und beidseitig knusprig anbraten. Beim Formen der Laibchen Hände eventuell etwas befeuchten – aber nicht zuviel!

Als Beilage passen gut Kartoffeln, Gemüse (Kohlsprossen wie auf dem Bild) oder einfach nur ein frischer Salat.

Über die fertigen Burger passt auch ganz gut etwas frisch geriebener Kren ( wer von Ostern noch was übrig hat…)

 

 

 


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Grüner Spargel im Kichererbsenteig und Petersilienkartoffel

1 Bund grüner Biospargel (gibt schon Heimischen!!!)

2 Eier von glücklichen Hühnern

etwas Wasser

Kichererbsenmehl

1-2 EL Kartoffelstärkemehl

Salz

Olivenöl zum Ausbacken

Beilagen: Petersielienkartoffel und selbstgemachtes Bärlauchpesto

Grünen Spargel waschen und nur die holzigen Enden abschneiden (die werfe ich nicht weg sondern verwende sie für meinen Gemüsefond!!) und nicht schälen. Wer es nicht so knackig mag kann sie kurz blanchieren – ich verwende sie komplett roh.

Eier und Salz gut verquirlen und eine kleine Tasse Kichererbsenmehl gut unterrühren. Soviel Wasser dazu, dass ein sämiger, nicht zu dünner Teig entsteht. Für die Bindung gebe ich noch etwas Stärkemehl dazu, muss man aber nicht zwingend!

Eine Pfanne heiß werden lassen und Olivenöl mit erhitzen. Spargel eventuell in der Mitte halbieren falls sie sehr lang sind und immer in 2-3er Grüppchen in die Panne geben und etwas Teig darüber gießen (eventuell mit Kochlöffel Portionen trennen falls der Teig zusammenfließt. Gut anbacken lassen und dann wenden und schön Farbe nehmen lassen.

Das ganze Rezept war eine spontane Idee und wir waren sehr überrascht wie super es uns geschmeckt hat!!


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Würzige Tomatensuppe „Bloody Mary“ mit mediterraner Einlage

1 rote Zwiebel

1/2 mittlere Zucchini

etwas Staudensellerie

2 Dosen Tomaten in Stücke

4-5 eingelegte sonnengetrocknete Tomaten

etwas Tomatenmark

ca 1/2 l Gemüsebrühe (hier selbstgemachte)

ca 1/2 Dose Kokosmilch

Salz, Cayennepfeffer, etwas geriebene Tonkabohne (zwar sehr teuer, aber in manchen Gerichten das perfekte „Etwas“

1 handvoll Bergoregano zerrieben (geht auch „normaler“)

etwas Olivenöl zum Anschwitzen

Für die mediterrane Einlage

etwas Olivenöl

1/2 Zucchini, 1/2 Aubergine, 1/2 gelbe Paprika in ganz kleine feine Würfelchen geschnitten

1-2 handvoll Pinienkerne

etwas Salz

Für die Suppe das kleingeschnittene Gemüse und die sonnengetrockneten Tomaten gut anschwitzen, etwas Tomatenmark dazu und ein bißchen mitrösten, dann mit den Dosentomaten aufgießen und die Brühe dazu. Mit Salz,

Cayennepfeffer und etwas Tonkabohne würzen und ca 40 – 50 min leicht köcheln lassen. Suppe mit einem Mixstab gut pürrieren und Kokosmilch dazugeben. Am Schluss den Oregano dazu und eventuell noch etwas nachwürzen.

Für die Einlage das kleingeschnittene Gemüse in einer Pfanne resch anbraten, soll etwas Röstfarbe annehmen und mit Salz abschmecken. Eventuell einen kleinen Spritzer Zitronensaft darüber. Gemüse aus der Pfanne geben und Pinienkerne ohne Fettzugabe in der selben Pfanne leicht anrösten (nicht zu heiß, verbrennen sonst sehr schnell). Kerne unter das Gemüse mischen und zur Suppe mit ein wenig frischen Basilikum servieren.


Hisilicon Balong
Hisilicon Balong

Gemüse „Schmarrn“ mit Salat

Ich verbrauche bei diesen Gerichten ganz gerne das Gemüse aus dem Kühlschrank, was grade da ist. Hier hab ich verwendet:

Aubergine

Zwiebel

Zucchini

Lauch

gelbe Parika

Tomaten ( mit Tomaten gehe ich in dieser Jahreszeit sparsam um – waren zumindest heimische Produktion)

und pro Person ca 3 Eier

etwas Kokosmilch und Hirsemehl (kann auch anderes glutenfreies Mehl verwendet werden)

Currygewürz, Salz, Olivenöl

Gemüse putzen und klein schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl gut anbraten. Eier gut verquierlen und etwas Kokosmilch und Mehl gut unterrühren. Solange bis keine Klümpchen mehr in der Eimasse sind. Salzen nicht vergessen.

Currygewürz über das Gemüse geben und kurz mitrösten lassen. Die Eimasse über das Gemüse geben, Hitze reduzieren und zugedeckt stocken lassen. Zwischendurch mit einer Gabel Löcher in die Eimischung machen sodass der flüssige Teil Richtung Pfannenboden kommt. Wenn die Masse an der Oberfläche trocken wird mit einem Pfannenwender Stück für Stück wenden. Zum Schluss wie bei einem süßen Schmarrn locker Stücke auseinanderreisen und mit einem schönen Salat servieren. (Hab bei diesem Bild schon meinen ersten Eigenen dabei!!!)


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Steinpilz-Kartoffel-Bärlauchsüppchen

3-4 Kartoffeln

1 kleines Stück Sellerie

1 Petersilienwurzel

1 große Zwiebel

1 handvoll getrocknete Steinpilze

1 handvoll Bärlauch

frische oder getrocknete Kräuter (Rosmarin, Zitronenthymian, Oregano, Liebstöckel)

Salz und Pfeffer, Olivenöl

Steinpilze kurz abschwemmen und mit heißem Wasser einweichen (ca 20 Minuten). In der Zwischenzeit Gemüse putzen und schneiden. Zwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen und restliches Gemüse (außer den Bärlauch!!) mit anschwitzen. Steinpilze abtropfen und etwas zerkleinern, Einweichwasser auffangen. Steinpilze kurz noch mitschwitzen und danach mit Einweichwasser aufgießen und soviel Wasser dazu dass alles gut bedeckt ist. Mit Kräutern, Salz, Pfeffer, Muskat und Lorbeerblatt würzen, ich gebe auch immer gerne noch gemahlenen Kümmel mit dazu und alles leicht köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Suppe mit Pürierstab pürieren und eventuell noch etwas Kokosmilch zum verfeinern (kann man – muss man aber nicht). Gut abschmecken und erst dann den Bärlauch mit hinein und nochmals pürieren. Danach nicht mehr kochen!!

 

 


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Zwetschkenknödel neu interpretiert!

Ich geb´s zu: ich wollte wirklich Knödel machen, aber nachdem mir der 2. Probeknödel verkocht ist…Plan B: und der steht Knödel in nichts nach….

ca 1 kg gekochte passierte Kartoffel (ich nehme immer festkochende)

3 EL Kokosfett

Salz (kosten!!), verträgt etwas mehr

1 Prise Muskat frisch gemahlen

statt Eier (waren grad aus) 2 gehäufte EL Lupinenmehl – hätte sonst ein 1 Ei verwendet

3 EL Kartoffelstärke

Amaranthmehl und Maismehl gemischt – soviel bis der Teig schön kompakt wird

noch etwas neutrales Olivenöl – nach Gefühl gehen, der Teig sollte schön geschmeidig sein

Zwetschkenröster:

ca 1/2 kg (kann auch ruhig mehr sein, je nach Personenanzahl die mitessen) tiefgekühlte Zwetschken – frische gibts jetzt keine!!

1 Sternanis, gemahlenen Zimt oder Zimtstange

getrocknete Datteln ganz klein gehackt – soviel wie es süß sein soll! Ich hatte ca 8 Datteln – einfach probieren bis die Süße passt (werden mitgekocht)

1 Schuß Traubensaft (ohne Zuckerzusatz)

Nussbrösel:

Je 1 Hand voll Mandeln und Cashewnüsse im Multizerkleinerer fein gehackt

1 EL vegane Butter

1 Prise Salz

 

Aus den Zutaten für den Kartoffelteig (Tipp: ich lass die gepressten Kartoffel zuvor komplett auskühlen bevor ich die restlichen Zutaten dazugebe – klebt dann nicht) kleine Schupfnudel formen und in einer heißen Pfanne in etwas Olivenöl knusprig anbraten.

Zwetschken in einer heißen Pfanne mit gehackten Datteln kurz anrösten, 1 Sternanis dazu, 1 ordentliche Prise Zimt oder Zimtstange und mit etwas Traubensaft ablöschen, mit etwas Wasser aufgießen und leicht einkochen lassen.

In einer beschichteten Pfanne vegane Butter schmelzen und Nüsse mit einer Prise Salz sanft anrösten bis sie leicht Farbe bekommen. Nicht zu heiß werden lassen damit Nüsse und Butter nicht verbrennen.

Alles zusammen schön anrichten und genießen!


Platz für ein neues Rezept, ein Stück weiter unten gehts aber weiter…

 

 

 


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Schoko – Mangotorte für Naschkätzchen

Ein total einfaches Rezept und meine erste Torte komplett ohne Zucker und trotzdem süß am Gaumen. Für alle die sich erst kurz vom Zucker entwöhnen wird die Torte vielleicht noch nicht so besonders süß schmecken, für alle „Entwöhnten“ definitiv….. Für alle die zuerst vorsichtig „probieren“ wollen, einfach die Hälfte des Rezeptes für eine kleine Kuchenform nehmen!!

Für den Boden:

2 Dosen Bohnen (je 1x Kidney- und 1 Dose weiße Bohnen)

4 Eier

1 sehr reife Banane (wer keine mag lässt sie weg und nimmt mehr Datteln)

100 ml Getreidemilch ( hab Reis/Kokos genommen ohne  Zuckerzusatz)

6-8 getrocknete Datteln, entkernt

1 Prise Salz, etwas Vanillemark und geriebene Tonkabohne (geht auch ohne Tonkab. – hat aber einen sehr feinen Marzipangeschmack!)

3 EL Kokosöl/fett

2 TL Backpulver

30 g Biokakaopulver (den ohne Zucker;))

Für den Belag:

400 g sehr süße Mango geschnitten (ich nehm Tiefgekühlte aufgetaut – hab bei den frischen kein Glück)

1/2 Dose Biokokosmilch (Fett und Wasser)

1 gute Handvoll Kokosflocken leicht angeröstet

1 gehäuften TL Agar-Agar

 

Für den Teig Bohnen gut abschwemmen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trockentupfen. Im Multizerkleinerer portionsweise aufmixen und die Masse mit einer Gabel nochmal „nachzerdrücken“ – je feiner die Bohnenmasse, desto feiner der Kuchen… Banane gut zerdrücken, Datteln fein schneiden und mit der Getreidemilch im Multizerkleinerer fein aufmixen bis die Dattelstückchen kaum noch zu sehen sind. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut verrühren. Eine Tortenform am Boden mit Backpapier auslegen und Masse hineinfüllen. Im vorgeheiztem Rohr bei 180° Heißluft ca 25 -30 Minuten backen, bis der Kuchen durch ist. Aus dem Rohr nehmen und abkühlen lassen.

Kokosmilch in einen Topf geben und auf den Herd langsam erwärmen bis sich Fett und Wasser vermischt haben, pürrierte Mangos dazu und mit Agar-Agar gut verühren und zum Kochen bringen (unter ständigen Rühren) und unter Rühren genau 2 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und in eine Schüssel geben. Abkühlen lassen, die Kokosflocken dazu und immer wieder rühren. Wenn die Masse kalt wird, beginnt sie schön langsam zum gelieren (zwischendurch ruhig in den Kühlschrank stellen).

Tortenring vorsichtig lösen und wieder auf die Torte draufsetzen, wenn die Mangomasse schon etwas dicker wird über den Kuchen geben und schön verteilen. Sie kann ruhig über den Rand der Torte nach unten fließen, dann bekommt die Torte am Rand auch gleich einen Überzug. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Torte eignet sich auch zum Frühstück und nicht nur als Dessert!!

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Frühlingssüppchen

1 Bund Frühlingszwiebel

1/2 Stange Lauch

1 Petersielienwurzel

1 Stk. Sellerie

ein paar Kartoffeln

1 Pak Choi

Olievenöl zum Anschwitzen, Salz, gemahlenen Kümmel, Liebstöckl, gem. Muskat, 1 Lorbeerblatt

etwas Kokosmilch

Gemüse putzen, klein schneiden und zusammen in etwas Olivenöl anschwitzen, mit Wasser aufgießen (bedeckt), würzen und ca 20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Mit einem Mixstab pürieren und etwas Kokosmilch (Fett und Wasser) dazu, nochmal kurz aufmixen, abschmecken und fertig.

Variation: schon bald beginnt die Bärlauchsaison – statt Pak Choi am Ende der Garzeit den Bärlauch dazu (nicht mehr kochen!!) und pürieren….

und als Dessert….


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Gebackene „Apfelradel“

2-3 süßliche Äpfel

 

Teig:

1 El Leinsamen gemahlen

3 EL Wasser

3 Eier von glücklichen Hühnern

1/2 Tasse (Teetasse) fein geriebene Mandeln

1/2 Tasse Amaranthmehl oder Quinoa-, oder Buchweizenmehl

etwas glutenfreie Getreidemilch

eine Prise Salz, Zimt, etwas Vanillemark, geriebene Zitronenschale und Saft (zum Beträufeln der Äpfel)

Kokosöl zum Ausbacken

Für den Teig Leinsamen mit dem Wasser in eine Schüssel geben und kurz quellen lassen, Eier dazu und mit einer Prise Salz gut verrühren, Mandeln, Zimt, Vanille und Mehl dazu und soviel Milch dazu bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Falls die Äpfel sehr saftig sind, gebe ich noch etwas Kartoffelstärke zum Teig, bzw. kann man die Apfelscheiben auch zuerst in etwas Stärkemehl wenden…(bei diesem Rezept habe ich es heute nicht gebraucht…)

Äpfel schälen, entkernen und in ca 0,5 mm große Scheiben schneiden und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Pfanne heiß werden lassen und Kokosöl darin schmelzen. In der Zwischenzeit die ersten Apfelscheiben in den Teig geben und sobald das Öl heiß genug ist in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Fertige Radeln auf etwas Küchenrolle überschüssiges Fett aufsaugen lassen. Mit Zimt und ein paar Kokosflocken bestreuen und servieren (für die heutige Garnitur hab ich Tiefkühlobst verwendet – Brombeeren und Ribisel haben ja noch nicht Saison 😉 Weiters hab ich auch heute eine Abatebirne dazugeschummelt – schmeckt auch sehr gut (süßer), Teig haftet aber ein bißchen schlechter daran…..


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Müsli mit selbstgemachten Kokosjoghurt, Nussmus und Früchten

Müsli: je 1 große Tasse Hirse- und Buchweizenflocken

1 Tasse Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne…gemischt und leicht zerhackt

1/2 Tasse Kokosflocken

Zimt, dunkler Biokakao, 1-2 EL Honig, 2-3 EL Kokosfett, Vanilleschote

 

selbstgemachtes Kokosjoghurt: siehe nachfolgend

selbstgemachtes Nussmus: siehe nachfolgend

 

für das Müsli: eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen und die Flocken darin trocken rösten bis sie „duften“ und zart Farbe nehmen (nicht verbrennen), in eine große Schüssel geben.

Nussmischung solange trocken rösten bis sie wunderbar duften und leicht Farbe nehmen (nicht verbrennen), mit in die große Schüssel geben.

Hitze etwas reduzieren und die Kokosflocken in die Pfanne geben. VORSICHT: verbrennen leicht – nicht zu lange rösten!! In die Schüssel geben.

Kokosfett in der Restwärme der Pfanne flüssig werden lassen, den Honig mit dazu, 1 EL Kakao, etwas Zimt und mit etwas Mark der Vanilleschote gut verrühren und über die Müslimischung geben und gut vermischen. Auskühlen lassen und dann in eine verschließbare Dose abfüllen.

Wer keinen Kakao mag lässt ihn einfach weg, bei den Nüssen einfach das nehmen was ihr mögt bzw verträgt. Ich würde nur keine Walnüsse mitrösten – werden leicht bitter – ansonsten eignen sich alle Nuss Sorten zum Rösten. (Mandeln, Haselnüsse, Kürbiskerne,, Cashewkerne, Macadamia…..) Man kann auch etwas kleingeschnittenes Trockenobst zufügen (Datteln, Mango…nur keine Bananenchips!!! )

Ich nasche es auch gern mal zwischendurch pur oder mit etwas glutenfreier Getreidemilch…..


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Kokosjoghurt

für ca 1/2 l Joghurt

2 Dosen Biokokosmilch (ohne Verdickungsmittel)

2 Becher Kokosjoghurt natur oder Joghurtkulturen aus dem Reformhaus

2 leere Marmeladengläser oder Einweckgläser – im Wasserbad sterilisiert!!

Kokosmilch am Herd unter Rühren erwärmen und kurz vorm Siedepunkt vom Herd nehmen . Beiseite stellen und auf ca 40° abkühlen lassen (nicht viel kälter und auch nicht heißer – auf Gefühl verlassen oder Thermometer verwenden!!)

Lampe im Backrohr anstellen (ohne Temperatur) und auf den Boden ein Geschirrtuch geben, Kokosjoghurt oder Kulturen in die temperierte Kokosmilch einrühren und gut vermischen. Joghurtmischung in die vorbereiteten Gläser abfüllen, sofort verschließen und ins Backrohr am Boden stellen. Ich decke immer noch mit einem Geschirrtuch ab. Ich erziele das beste Ergebnis mit 12 Stunden unter „Backrohrlicht“ – mache es immer über Nacht. Danach aus dem Ofen nehmen und noch ein paar Stunden im Kühlschrank vor der ersten Verwendung nachziehen lassen. Das Joghurt hält sich bei mir immer gute 7-10 Tage (wenn es solange überhaupt reicht).

Für ein neues Joghurt verwende ich einfach einen Rest vom alten Joghurt.


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Selbstgemachtes Nuss Mus

Mandeln (mit Schale), Cashewnüsse, Haselnüsse… (Walnüsse eignen sich nicht)

Entweder 1 Sorte oder nach Geschmack gemischt im Backrohr rösten (bei ca 150°), solange bis die Nüsse duften und leicht bräunen (nicht verbrennen!!!) Aus dem Rohr nehmen und abkühlen lassen…..

Wer einen Hochleistungsmixer hat kann gleich eine größere Menge machen, ich besitze derzeit „nur“ einen einfachen Multizerkleinerer – funktioniert auch wunderbar, eignet sich nur für ca 100 – 150g Nüsse auf einmal…

Abgekühlte (!) Nüsse in den Mixer geben und solange mahlen bis sich die gemahlenen Nüsse am Rand hochdrücken. Nüsse mit einem Schaber immer wieder nach unten drücken und darauf achten dass Nüsse und Mixer nicht zu warm werden – daher dazwischen immer kurz abkühlen lassen. Wird die Nussmischung zu warm gerinnt das Nussöl!

Wenn das ganze zu einer musigen Konsistenz wird solange weiter mixen bis es schön fein und flüssig wird. Ich gebe immer gerne eine kleine Prise Salz dazu (hebt den Geschmack). Danach in ein sauberes Glas abfüllen und verschließen. Nussmus nicht im Kühlschrank aufbewahren. Hält sich gut im normalen Vorratschschrank.


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Einfaches Risotto mit Gemüsetopping

1-2 große Tassen Risottoreis (gewaschen)

1- 1 1/2 l Gemüsebrühe (selbst gekocht oder mit einer Biobrühe ohne Hefeextrakt)

Olivenöl, Salz

1 -2 Zwiebel (rot oder gelb)

etwas Zitronensaft

Gemüsetopping:

1-2 rote Zwiebel

Karotten

2-3 Frühlingszwiebel

1 -2 Pak Choi

1/2 Aubergine

2 Knoblauchzehen

Staudensellerie

Pinienkerne

Balsamicoessig (süßliche Variante – aber ohne Zusatz von Zuckercoleur und Farbstoffe)

Salz

Zwiebel für Risotte hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen, Risottoreis dazugeben und kurz mitschwitzen, mit etwas Zitronensaft ablöschen und mit etwas Brühe aufgießen. Immer wieder rühren und neu aufgießen (so wie man Risotto eben macht)… Dazwischen das Gemüse für das Topping gut waschen, putzen und alles in feine Streifen schneiden. Eine Pfanne  heiß werden lassen und zuerst Zwiebel, Karotten und Frühlingszwiebel in reichlich Olivenöl gut anrösten, in eine Schüssel geben und die nächste Partie mit Staudensellerie, Pak Choi und Auberginen in Olivenöl gut rösten, Knoblauch erst am Ende dazugeben – wird sonst schnell bitter. Etwas Oregano dazugeben und beiseite gestelltes Gemüse wieder mit dazugeben. Mit Salz und Kräutern gut abschmecken und mit etwas Balsamicoessig ablöschen. In einer beschichteten Pfanne eine handvoll Pinienkerne rösten.

Wenn das Risotto gar gekocht ist (darf ruhig noch leicht kernig sein) noch eine ordentliche Portion Olivenöl statt Butter hinein und falls gerade vorrätig rühre ich immer noch 1 EL selbstgemachtes Nussmus dazu – macht es schön cremig. Fertiges Risotto in einen Teller geben, Gemüse darüber verteilen und mit ein paar Pinienkerne bestreuen.


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Schnelle Gemüsefritatta

Pro Person rechne ich mit 2-3 Eier…

im Prinzip kann man jedes Gemüse nehmen…. hier hab ich verwendet:

2 kleine rote Zwiebel

1 kleinen Fenchel

1 Petersielienwurzel

1 handvoll Kräuterseitlinge (Pilze)

6 Eier von glücklichen Hühnern

etwas Kokosmilch (Bio aus der Dose – Fett und Wasser)

ca 2  gehäufte EL Maismehl

Salz, etwas Currymischung, etwas frischer Rosmarin

Kleingeschnittenes Gemüse mit Rosmarin in einer Pfanne mit Olivenöl gut anbraten, in der Zwischenzeit Eier gut verquirlen, mit Kokosmilch, Maismehl und Gewürzen gut verrühren und über das angebratene Gemüse geben. Hitze reduzieren und zugedeckt stocken lassen bis die Oberfläche fest wird, umdrehen (entweder mit Pfannenwender oder mit einem Teller) und die 2. Seite ohne Deckel kurz garen. Mit einem Salat der Saison anrichten und servieren…

Ein schnelles Gericht, wenn wenig Zeit zum Kochen bleibt und der Hunger groß ist…. Für mittags oder abends…


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Panecakes mit Mangocreme

für 2 Personen

2 Eier

1 sehr reife Banane (1 große oder 2 kleine)

1 Prise Salz

Glutenfreies Mehl ( Hirse, Buchweizen, Quinoa.. oder etwas gemischt)

1 – 2 EL Mandelmus, 1 EL Kartoffelstärke

etwas Getreidemilch (Hirse, glutenfreie Hafermilch…)

1 EL Biokakaopulver, etwas Vanillemark, eine gute Prise Zimt, Kokosfett zum Ausbacken

Banane mit einer Gabel gut zerdrücken, Eier verquirlen, Banane und Mandelmus gut unterrühren, soviel Milch und Mehl dass eine nicht zu dünne Panecakemasse entsteht, Kakao, Salz, Kartoffelstärke, Zimt und Vanille gut mitverrühren. Masse 10 Minuten kurz stehen lassen.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen, einen kleinen Klecks Kokosfett in die Mitte und eine kleine Portion Teig eingießen – Panecakes nicht zu dünn und zu groß in der Pfanne verteilen (lässt sich so besser wenden). Solange auf der Seite backen bis die Oberfläche fast trocken ist und dann wenden.

Hier gibt es eine Mangocremefüllung: Mango pürrieren (ich nehm wie schon erwähnt immer tiefgekühlte), mit etwas Nussmus, Kokosflocken und Kokosjoghurt verrühren und auf die Pancakes geben oder als Füllung in die Mitte.

Variationen Füllung: Banane zerdrücken und mit Nussmus und Kokosjoghurt vermischen (Zimt und Vanille…)

oder Tiefkühlheidelbeeren kurz aufkochen, Mandelmus (bzw. Nussmus) hineinrühren und als Topping verwenden…

 


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Selbstgemachte Ofenpommes ohne frittieren!!!! Einfach zu gut!!

Ein paar festkochende Kartoffel

etwas Olivenöl, Salz, gemahlenen Kümmel, frischen Rosmarin….(bei den Gewürzen einfach ausprobieren), eventuell Chayennepfeffer….

Backpapier

Ofen auf 200° Heißluft vorheizen, am besten gleich 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Kartoffeln schälen und in dünne gleichmäßige Pommes schneiden, sofort in eine mit Wasser gefüllte Schüssel geben und dann solange mit Wasser spülen ( immer wieder abgießen, neu auffüllen und kurz stehen lassen….) bis das Wasser ganz klar ist (keine Stärke mehr in den Kartoffeln ist), danach portionsweise auf ein Küchentuch geben und gut trocken tupfen. In eine trockene Schüssel geben und mit Salz, geschnittenen Rosmarin, gemahlenen Kümmel….nach belieben würzen und am Schluss einen Schuß Olivenöl darüber und gut vermengen. Pommes auf die Backbleche verteilen: sollten nicht übereinander liegen und auch dazwischen nicht zusammen stoßen (sonst werden sie nicht gleichmäßig knsuprig). Ins Backrohr geben und zwischendurch öfters mal kurz aufmachen um den Dampf rauszulassen. Die Backzeit richtet sich nach Größe der Kartoffeln, aber so ca 30 min einplanen.

Ich ess am liebsten immer grüne Fisolen kurz gedünstet, leicht gesalzen und mit etwas Olivenöl betreufelt dazu, weiß nicht warum, aber so mag ich meine Pommes am liebsten…. und natürlich ein frischer Salat der Saison…

 


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Linseneintopf

2 Zwiebel

1 kleines Stück Ingwer + eventuell frischen Kurkuma (Interspar)

ein paar Karotten (gelb oder violett)

1-2 Petersielienwurzel

ein Viertel von einer Sellerieknolle

3-4 EL Tomatenmark

2 Dosen Biotomaten (noch keine Saison!!) in Stücke

1 große Tasse Linsen (ich hab heute Berglinsen genommen – brauchen etwas länger als andere Sorten)

etwas süßen Balsamicoessig zum Ablöschen, Salz, eventuell Curry, Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, eventuell etwas Biosuppenwürze (ohne Hefeextrakt), Olivenöl zum Anbraten

Gemüse putzen, und in kleine Stücke schneiden, in einer Pfanne Öl heiß werden lassen und das geschnittene Gemüse mit Ingwer (und Kurkuma) gut anrösten lassen, wenn Curry – auch etwas anrösten, Tomatenmark dazu und kurz mitrösten, mit Balsamicoessig löschen und mit den Tomaten aufgießen, eventuell etwas Wasser dazu, die gewaschenen Linsen mit dazu, mit Salz, Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut würzen, bei Bedarf Suppenwürze mit dazu und alles zum Kochen bringen und leicht köcheln lassen bis die Linsen gar sind (ca 1 Stunde bei Berglinsen), am Schluß noch eventuell etwas getrockneten Oregano, und bei Tomatengerichten gebe ich gerne etwas dunklen Biokakao und geriebene Tonkabohne dazu (falls man zu Hause hat – geht aber auch ohne).

Den Eintopf kann man pur essen, mit Salat oder mit dem Buchweizenbrot oder den Crackern.


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Roter Rübensalat mit Kartoffelpürre und panierten Tofustäbchen

1 rote Rübe

Apfelessig,Salz, Kümmel und Lorbeerblatt zum Kochen

Für die Marinade: süßer Balsamicoessig, Apfelessig, Salz, Dijonsenf, Leinöl, Nussöl, gemahlener Kümmel

1-2 kg Kartoffeln (je nach Größe der Familie)

Olivenöl

1/2 bis 1 Dose Biokokosmilch

Salz, Muskat, Currymischung

Biotofu

Panade: Amaranthmehl, 1 Ei, Bröselmischung aus Sonnenblumenkernen, Mandeln und Sesam gemahlen

Dijonsenf, Salz, Pfeffer

 

Rote Rübe waschen und mit der Schale in gesalzenem Wasser, mit 1 Lorbeerblatt, Kümmel und 1 Schuß Apfelessig bißfest garen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln in der Schale weichkochen. Rübe nach Garzeit (mit Handschuhen!!) schälen und zuerst in Scheiben, dann in  Streifen schneiden. Für die Marinade Balsamicoessig, Apfelessig, etwas Salz, 1 TL Dijonsenf und etwas Wasser gut verrühren, gemahlenen Kümmel noch mit dazu und mit Leinöl und etwas Nussöl gut verrühren, über die noch warmen Rüben geben und ziehen lassen, eventuell noch etwas nachwürzen…

Kartoffel schälen und durch die Kartoffelpresse drücken (gleich in einen Topf), viel Olivenöl, Kokosmilch (Wasser und Fett), ordentlich Muskatnuss dazu, salzen und vorsichtig erwärmen bis sich die Kokosmilch gut verbunden hat. 1 El (oder nach Geschmack mehr) Currypulver dazu (ich nehme ein Curry Madras in guter Qualität). Gut verrühren, eventuell noch etwas Olivenöl oder Kokosmilch dazu. Das Puree wird generel etwas fester als bei Milch/Butter Variante – schmeckt aber super lecker!!

Biotofu gut abtrocknen, in Scheiben schneiden (nicht zu dünn, sonst brechen sie beim Panieren), gut mit Senf bestreichen und salzen (von beiden Seiten), zuerst in Amaranthmehl wenden, danach ins verquirlte Ei und zum Schluß in die Nusspanade. In Oliven oder Kokosöl ausbacken.


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Schnelle Hirselaibchen mit Salat

 

1 Tasse Hirse gewaschen

1,5 Tassen Wasser

1 EL Leinsamen gemahlen + 3 EL Wasser

3 kleine Zwiebel

1,5 Tassen Tiefkühlerbsen

Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und Schale, Muskatnuss

Petersilie (frisch oder TK)

etwas Kartoffelstärkemehl

Salat der Saison (hier: Chinakohl)

Kokosöl zum Ausbacken

Hirse in leicht gesalzenem Wasser leicht köcheln bis Flüssigkeit aufgesaugt ist, Leinsamen mit 3 EL Wasser in einer separaten Schüssel quellen lassen. Ich hab hier TK-Erbsen verwendet und am Ende der Garzeit der Hirse gefroren noch dazugegeben und ca 1-2 Minuten mitköcheln lassen. Danach die Hirse/Erbsen zum Leinsamen geben, feingehackten Zwiebel dazu, mit Salz, Pfeffer , ca 1EL Zitronensaft und etwas Schale und Muskat abschmecken, gut verrühren und eventuell noch 1-2 EL Kartoffelstärke für die Bindung mit dazu, und die Petersilie nicht vergessen.

Pfanne erhitzen , Kokosfett hinein und mit feuchten Händen Laibchen formen (Masse sollte nicht zu trocken sein), beidseitig knusprig ausbacken und mit Salat servieren. TIPP: ich finde sie kalter noch besser, z.B: für die Jause!!


2016-11-25 12.06.24

Herrlicher Gemüseauflauf

einige größere Kartoffeln

einige Karroten

1-2 rote Zwiebel

1 Süßkartoffel

Tiefkühlfisolen

1 Aubergine

Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian, gemahlener Kümmel….

Im Prinzip kann man neben den Kartoffeln jedes andere Gemüse verwenden welches gerade im Gemüsefach schlummert!!

Gemüse waschen, Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Ofen auf ca 200 ° vorheizen. Eine Auflaufform mit Öl ausstreichen und die Hälfte der Kartoffeln einschichten, eine gute Menge Olivenöl darüber, mit Salz, Kümmel und Muskat würzen, die nächste Schicht mit blättrig geschnittenen Karotten, wieder mit Olivenöl abschließen und mit Salz, Kümmel und etwas getrockneten Thymian würzen, die nächste Schicht mit blättrig geschnittenen Zwiebel – Öl – Salz, die nächste Schicht mit Fisolen – Öl darüber und mit Salz, Kümmel und Thymian würzen, danach die Auberginen in Scheiben darüber und wieder mit Öl abschließen und mit Salz und Thymian würzen, als vorletzte Schicht die Süßkartoffel in Scheiben – Öl, Salz, Muskat und die letzte Schicht wieder mit Kartoffeln (dünne Scheiben) – ordentlich Olivenöl darüber, mit Salz, Kümmel und Muskat würzen und ab in den Ofen. ca 40 -50 min, einfach immer wieder mal kurz probieren ob die Kartoffeln gar sind – ruhig etwas bißfester lassen als zu weich, die obere Schicht darf ruhig etwas knuspriger werden (eventuell am Schluß mit Grillfunktion vom Backofen arbeiten). Schmeckt einfach nur herrlich und wie gesagt – je nach verwendeten Gemüse immer ein bißchen anders. Schmeckt auch kalt wunderbar.

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Kartoffel-Zucchini-Puffer mit Sauerkraut

ca 1,5 kg geschälte Kartoffeln

2-3 mittlere Zucchini gut gewaschen

1-2 Eier

etwas Kartoffelstärkemehl

Salz, Pfeffer, Muskat

Kokosfett oder Olivenöl zum Ausbacken

Sauerkraut selbstgemacht oder offenes vom Faß

Kartoffeln reiben und Zuchinni reiben, salzen und über einen Sieb gut abtropfen lassen – Saft dabei auffangen und einige Zeit stehen lassen bis sich die Kartoffelstärke absetzt. Danach Kartoffel-Zucchinimasse gut ausdrücken und gut würzen, aufgefangene Flüssigkeit abgießen und die am Boden abgesetzte Stärke zur Masse geben, noch etwas Kartoffelstärkemehl dazu und je nach Menge 1-2 Eier dazuverkneten. Öl in einer Pfanne erhitzen (ich nehme bei größerer Menge gleich 2 Pfannen) und mit einem Löffel flache Fladen hineindrücken und beidseitig knusprig ausbacken. Mit erwärmten Sauerkraut und einem Salat der Saison servieren (heute war es Vogerlsalat mit geriebener violetter Karotte und Petersilienwurzel…) . Die Puffer schmecken auch kalt noch hervorragend!!

 


 

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Kartoffellaibchen mit Brokkoli

ca 1 kg Kartoffel gekocht (ich nehme immer festkochende) und durch die Kartoffelpresse gedrückt

2 violette Karotten (gehen natürlich auch orange) in kleine Streifen geschnitten

je 1 rote und gelbe Spitzpaprika in feinen Streifen geschnitten

1 große rote Zwiebel

1 Ei (für vegane Variante einfach weglassen)

2 Handvoll Sonnenblumenkerne gemahlen

1 Handvoll Sesamkörner

Salz, Muskat

eventuell etwas Kartoffelstärkemehl und Amaranthmehl (gehen auch andere) zum Binden

Alle Zutaten mit den ausgekühlten Kartoffeln gut vermischen, gut mit Salz und Muskat abschmecken und in Olivenöl oder Kokosfett beidseitig braten bis sie eine schöne Farbe bekommen.

Als Beilage passt gut Brokkoli, geht aber natürlich auch jedes andere Gemüse. Und wie immer dazu – ein Salat der Saison!!!


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Gemüse-Reis Pfanne

Ein schnelles einfaches Gericht und herrlich lecker…

Ich koche nicht gerne nach genauen Mengenangaben , die Rezepte sind so variabel und die Mengen richten sich nach Hunger und der Anzahl der Personen die mitessen möchten….(und nachdem was der Kühlschrank hergibt ;), und wenn was über bleibt – schmeckt auch aufgewärmt!!!

1-2 rote Zwiebel, fein gehackt

ein paar Karotten in kleine Scheiben oder Streifen geschnitten

1 kleines Stück Ingwer geschält und fein gehackt

1 mittelgroße Augergine in Stücke geschnitten

Tiefkühlerbsen

1 große Tasse Wildreismischung

Curry, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und 1 Dose Biokokosmilch

Zwiebel, Ingwer und Karotten in einer heißen Pfanne mit etwas Oliven- oder Kokosöl scharf anbraten bis das Gemüse farbe annimmt, danach die Auberginen dazugeben und auch etwas Farbe nehmen lassen, mit Curry nach Geschmack (je nachdem wie intensiv, bzw scharf man es haben möchte) kurz mitrösten und danach mit einem Schuss Balsamico (nehme gerne einen etwas süßeren – ohne Farbstoffe und Zuckercoleur!!) ablöschen. Gewaschenen Reis dazu, gut vermischen und mit einer Tasse Wasser und 1 Dose Kokosmilch aufgießen. Etwas Salz dazu und zugedeckt leicht köcheln lassen. Garzeit richtet sich nach der Reissorte – zwischendurch immer wieder umrühren. Ca 5 Minuten bevor der Reis gar ist (sollte schon am Ende noch bissfest sein) die Erbsen (Menge nach belieben) dazu.

Am Schluss fertig abschmecken, eventuell noch einen Spritzer Zitronensaft dazu und mit Kräuter (frisch oder tiefgekühlt ) bestreuen. In der kalten Jahreszeit passt super ein Endivien, Chinakohl oder Vogerlsalat dazu.

 


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Panierter Sellerie in Sonnenblumen-Mandel-Sesam Panade

1 Knollensellerie

Amaranthmelhl

2 Eier verquierlt

Sonnenblumenkerne und Mandelkerne fein vermahlen

Sesamkerne

Salz, Zitrone

Kokosöl zum Ausbacken

Sellerie schälen und in ca 0,5mm dünne Scheiben schneiden, in etwas gesalzenem Wasser und Saft einer halben Zitrone ca 10 Minuten blanchieren, kalt abschrecken und abkühlen lassen. Für die Panade gemahlene Sonnenblumen, Mandeln und Sesam vermischen, Amaranthmehl auf einen flachen Teller und die verquierlten Eier herrichten. Abgekühlten Selleriescheiben auf beiden Seiten salzen und dann zuerst im Amaranthmehl wälzen, danach ins Ei tauchen und zum Schluß in den Nussbrösel vorsichtig wälzen .

Kokosfett in einer Pfanne erhitzen (nicht zu stark damit die Nüsse nicht gleich verbrennen!!) Sellerieschnitzel auf beiden Seiten knusprig braun werden lassen.

Mit einer Zitronenscheibe garnieren und mit Petersielienkartoffeln und einen Salat der Saison servieren!!!

 

2 Gedanken zu „Foodblog – „The Inner Beauty“

  1. Dani einfach der Wahrnsinn…. Freu mich schon aufs nachkochen und vor allem auf MEHR Rezepte! Die Apfelringe sind definitiv bald fällig *haha* 🙂

    1. Ich hoffe es schmeckt dir auch so gut wie mir…., es kommen definitiv noch viel mehr Rezepte, es happert bei mir nur ein bißchen mit der Zeit….!

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